Vergebung – Der Weg zurĂĽck in die eigene Freiheit
Vergebung – Der Weg zurĂĽck in die eigene Freiheit
23. Oktober @ 11:00 – 25. Oktober @ 16:30
Vielleicht gibt es einen Menschen, dem du bis heute nicht vergeben kannst. Vielleicht bist dieser Mensch sogar du selbst. Dieses Wochenende ist eine Einladung, den eigenen Blick auf Schuld, Verantwortung und Vergebung neu zu entdecken.
👉 Preis: 450 €
👉 Termin: 23.–25. Oktober 2026
👉 Zeit: Freitag 11:00 Uhr – Sonntag 16:30 Uhr
👉 Ort: Freitagstrasse, Zwickau
Wir arbeiten bewusst in kleinen Gruppen, damit persönliche Prozesse einen geschützten Rahmen finden können.
FĂĽr deine Anmeldung gelten unsere Teilnahmebedingungen.
Teilnahmebedingungen
Bitte beachte: Bei Absage deiner Teilnahme berechnen wir folgende BearbeitungsgebĂĽhr.
- ab 3 Monate vor Beginn die Höhe der Anzahlung
- ab 4 Wochen vor Beginn 50%
- ab 2 Wochen vor Beginn 100 %
Mehr ĂĽber das Seminar erfahren
Vergebung gehört – neben der Selbstliebe – zu den kraftvollsten Schritten auf dem Weg zu einem bewussten, freien und selbstbestimmten Leben. Dabei geht es nicht nur darum, einem anderen Menschen zu vergeben. Oft ist der schwierigere und zugleich heilsamere Weg, sich selbst zu vergeben.
Vergebung bedeutet nicht, etwas gutzuheißen oder ungeschehen zu machen. Das Geschehene bleibt Teil unserer Geschichte. Vergebung verändert nicht die Vergangenheit – sie verändert unseren Blick auf sie.
Viele Menschen tragen Verletzungen, Schuld, Enttäuschung oder Wut über Jahre mit sich. Solange wir daran festhalten, fließt ein Teil unserer Kraft in das Vergangene. Vergebung eröffnet die Möglichkeit, diese Kraft wieder frei werden zu lassen und den Blick nach vorn zu richten.
Einer der schwierigsten Schritte auf dem Weg der Vergebung ist das Verlassen der eigenen Opferrolle. Nicht, weil das Leid dadurch kleiner wird oder das Geschehene an Bedeutung verliert, sondern weil die Opferrolle mit der Zeit Teil unserer Identität werden kann.Sie beginnt uns zu erklären, wer wir sind und genau deshalb fällt es oft so schwer, sie hinter sich zu lassen.
In unserem Workshop betrachten wir die Dynamik von Täter- und Opferrollen nicht als starre Kategorien. Im Laufe unseres Lebens erleben wir uns immer wieder in unterschiedlichen Rollen. Manchmal werden wir verletzt, manchmal verletzen wir andere – bewusst oder unbewusst. Diese Zusammenhänge ehrlich anzuschauen, kann schmerzhaft sein. Gleichzeitig liegt genau darin die Möglichkeit, den Kreislauf von Verletzung und Gegengewalt zu durchbrechen.
Für uns bedeutet Vergebung nicht, Verantwortung aufzulösen oder Grenzen aufzugeben. Im Gegenteil: Wer anerkennt, was geschehen ist, gewinnt die Freiheit, Verantwortung für den eigenen nächsten Schritt zu übernehmen
An diesem Wochenende erforschen wir gemeinsam die Dynamik von Schuld, Verantwortung, Täter- und Opferrollen sowie die Frage, warum Vergebung oft so schwerfällt. Unser Kurs lebt nicht von einem festen Programm, sondern von den Menschen die teilnehmen. Wir arbeiten mit Gesprächen, Übungen, Aufstellungen und intensiver Prozessarbeit. Dabei folgen wir dem, was sich im gemeinsamen Prozess zeigt. So entsteht ein lebendiger Raum, in dem Vergebung nicht nur verstanden, sondern erfahren werden kann.
Vielleicht entdeckst du dabei, dass Vergebung kein Geschenk ist, das du einem anderen machst, sondern eines, das du dir selber schenkst. Ein Schritt heraus aus alten Verstrickungen und hinein in mehr inneren Frieden, Klarheit und Lebendigkeit.
Vergebung ist kein Ziel. Sie ist ein Weg. Und wie jeder Weg beginnt auch dieser mit einem ersten Schritt.
Wir laden dich herzlich ein, dieses Wochenende mit uns zu verbringen und dem Thema Vergebung auf eine Weise zu begegnen, die berührt, herausfordert und neue Perspektiven eröffnet. Vielleicht ist sie der ersten Schritt in Richtung innerer Freiheit.
Organisatorisches
Übernachtung: Gemeinschaftsunterkunft in unserer Jurte möglich: 25 € pro Person/Nacht
Verpflegung: Selbstversorgung. Zwei Imbissmöglichkeiten befinden sich in der Nähe.
Parken: Parkplätze stehen im Hof und entlang der Strasse zur Verfügung.
Mitzubringen: Bequeme Kleidung, Schreibzeug und eine Trinkflasche fĂĽr die Jurte. Bei Ăśbernachtung bitte Schlafsack oder Bettzeug mitbringen. Matten sind vorhanden. FĂĽr den Weg zwischen Haus und Jurte empfehlen wir Schlappen.
